« Bicherbus » – moderne Initiative mit persönlichem Charakter
Kalenner 2010 vum Bicherbus
Auerzäit
vun 13:45 bis 14:10 virun der Schoul zu Ell (Fräschepillchen)
Wéini ?
- 26. Februar
- 19. Mäerz
- 23. Abrëll
- 14. Mee
- 11. Juni
- 2. Juli
- 23. Juli
- 24. September
- 15. Oktober
- 12. November
- 3. Dezember
Seit einem knappen Jahrhundert rollt der « Bicherbus » als mobile Bibliothek durch Luxemburg.
Nachdem der heutige « Bicherbus » 1978 als luxemburgisch-belgisches Pilotprojekt ins Leben gerufen wurde, in einer Probephase lediglich in der erweiterten Grenzregion zirkulierte und ausschließlich französischsprachige Bücher im Programm führte, stellte sich der Erfolg schlagartig ein.
Die Nachfrage nach deutsch- und luxemburgischsprachigen Büchern war groß, so dass das Projekt fortan getrennt weitergeführt und bereits 1982 der erste eigene Service-Transporter auf der luxemburgischen Seite eingesetzt werden konnte. Die Bibliothekarin war gleichzeitig Fahrerin, erledigte die Büroarbeiten, trug den Bücherbestand zusammen, kümmerte sich um die Öffentlichkeitsarbeit und das Archiv, und deckte zu Beginn ausschließlich den Norden des Landes mit vier verschiedenen Tourneen ab.
Auf die ausnahmslos positive Resonanz und den zunehmenden Bedarf in der Bevölkerung folgte die rasche Expansion, do dass die Bibliothek auf Rädern im Laufe der Jahre größere und vorteilhafter ausgestattete Busse einsetzen, den Personalstab vergrößern und folglich einen größeren Service-Radius von der Nordspitze bis in den Süden des Landes anfahren konnte.
Zentrale in Diekirch
Aus organisatorischen Gründen wurde die « Bicherbus »-Zentrale 1994 provisorisch in der ehemaligen Brauerei in Diekirch untergebracht und 1999 mit festem Hauptsitz, samt Verwaltung und Lager, im neuen Schulgebäude des klassischen Lyzeums in der Rue Jos Merten in Diekirch eingerichtet.
Von hier aus wird die gesamte Einsatzleitung von einem fünfköpfigen Mitarbeiterstab, mit Carmen Fautsch-Fellens in verantwortlicher Position, koordiniert. Mittlerweile werden die Busse landesweit während sechs Tagen in der Woche auf 16 Tourneen eingesetzt, wobei insgesamt 109 Ortschaften und Städte mit 113 Haltestellen angefahren werden.
Der Gratisverleih verfügt über einen Bücherbestand von rund 75.000 Exemplaren, die sämtliche Interessensparten vom Kleinkind bis zum Erwachsenen abdecken. Derzeit zählt die Kartei 13.565 Kunden, davon zwei Drittel Kinder, mit Schwerpunkt auf den ersten fünf Schuljahren.
(RegionalWort vum 19. Mäerz 2002)
Wann een dës Zuelen héiert, kann een sech nëmme wonnere, wou déi hirkommen. Wëll bäi äis hei zu Ell ginn ët héichstens 5-6 Leit, déi regelméissig an dem Bicherbus laanscht kommen. D’Freed um Liesen an domadden een ongläich gréisseren Avantage bäim Erléiere vun enger Sprooch, kënnen d’Kanner virun allem vun hiren Eltere matt op de Wee kréien. Wann do awer keen Intressi besteet, iwwerdréit sech dës Astellung meeschtens op d’Kanner an hannerléist ee bleiwende Schued bäi engem groussen Deel vun hinnen.
Fir déi, di lo villäicht Loscht kritt hun, hei nach emol d’Deeg an d’Auerzäit, wou de Bus bäi äis zu Ell virun der Kiirch hält.Ët ka jo op jidder Fall näischt schueden, eemol laanscht ze kommen. Et ass fir jiddereen eppes do : fir Jonk, Al a ganz Al. Vum Märchebuch iwwer de Krimi zum Roman, vum Billerband iwwer Stad a Land bis zum Déirebuch. An ët kascht kee Cent. Den Tour 11 passéiert ëmmer nëmme freides zu Ell, vun 13 :45 – 14 :05
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